Fatbike

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Kein Weg – kein Problem.

Fatbikes spielen unter den Mountainbikes nochmal in einer ganz eigenen Liga.

Sie sind dafür gemacht zu funktionieren, wo 29er und andere Mountainbikes an ihre Grenzen kommen.

Sie spielen ihre Vorteile vor allem abseits der Wege, in Schnee- und Sandlandschaften und auf anderen anspruchsvollen sowie losen Untergründen aus.

Sogar Treppen kann man mit Fatbikes bezwingen.

Allgemein kann man sagen, dass Fatbikes für anspruchsvolle Single Trails und Touren mit hohem Offroadanteil konzipiert sind. Auch sommerliche Strandfahrten sind eine nette Option.

 

Wodurch wird dieser Einsatzbereich bei einem Fatbike ermöglicht?

Fatbikes besitzen wie der Name schon vermuten lässt sehr breite Reifen im Bereich von 4 – 4,8 Zoll, was ungefähr das doppelte der 29er Reifen beträgt. Gekoppelt mit einem sehr niedrigen Reifendruck von 0,3-1 Bar (29er: 2-4 Bar, Rennrad: ~8 Bar) bietet das System unendliche Traktion und verschlingt Hindernisse nahezu.

Stöße und Vibrationen durch unwegsames Gelände werden durch die großen Reifen sehr gut kompensiert. Die handliche Geometrie der Fatbikes, bietet dem Nutzer hohen Komfort und ein hohes Maß an Fahrsicherheit.

Natürlich büßt man auch hier etwas an Rollleistung ein, da die höhere Auflagefläche der Reifen auch mehr Rollwiderstand mit sich bringt. Im Gelände hat man aber eher weniger Rollwiderstand.

 

Q-Faktor?

Gern erwähnt im Bezug auf Fatbikes, wird auch der Q Faktor. Dieser Bezieht sich auf die Kurbelbreite, also wie weit die Füße auf den Pedalen auseinanderstehen. Dieser Abstand ist bei Fatbikes durch die breiteren Reifen und die somit breiteren Gabeln automatisch höher als bei anderen Fahrrädern.

Ist dieser Abstand zu hoch kann dies für den Fahrer unergonomisch sein und zu Knieproblemen führen. Die Kurbelbreite beträgt bei Fatbikes ca. 100-132mm, möglich und ergonomischer sind auch ~83mm, dabei können die Reifen aber maximal 4″ in der Breite betragen.

Ergonomische Ansprüche können natürlich von Fahrer zu Fahrer sehr unterschiedlich sein, manch einen mag der breite Kurbelabstand garnicht stören.

 

Hier nochmal zusammengfasst die Vor- und Nachteile der Fatbikes:

 

Vorteile

+ größere Auflagefläche ermöglicht fahren auf weichen Untergründen ohne einzusinken

+ sehr hohe Traktion

+ hoher Fahrkomfort

+ hohe Fahrsicherheit

+ sehr gutes Kurvenverhalten

+ effiziente Bremstraktion

+ Reifen passt sich dem Untergrund durch niedrigen Luftdruck sehr gut an

+ Reifen federt sehr gut

+ guter Vortrieb auf unbefestigten Wegen

 

Nachteile

– Gewicht kann höher sein, als bei 29ern (Fatbikes ca. 12,5 – 16,5Kg)

– Q Faktor

– Self Steering (bei seitlich zu Eckigen reifen, zieht sich der Lenker schneller rum)

– Lenkung träge, mehr Kraft nötig

– hoher Rollwiderstand

– allgemein höhere Trägheit

 

Einsteigermodelle:

SCOTT Big Jon 1499€

Mondrake Panzer 1699€

Trek Farley 5 1799€

 

Auch bei Fatbikes gibt es ein breites Angebot an Komponenten von Surly und Salsa.

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